Beratung und Prävention in der Justizvollzugsanstalt Dresden

An wen richtete sich das Projekt?

Zielgruppe des Projekts waren Insassen der Justizvollzugsanstalt Dresden (JVA). Im Verlauf des Projekts ergab sich eine Erweiterung auf die JVA Görlitz. Der Bedarf an Beratung und Begleitung wurde über mehrere Monate gedeckt.


Welches Ziel wurde verfolgt?

Im Sinne der Primärprävention sollte über JVA typische Infektionsrisiken informiert werden. Durch Tätowieren, Sexualität und Drogengebrauch sind die Insassen besonderen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich fehlen in der Regel risikominimierende Materialien wie Kondome, sauberes Tätowierbesteck und saubere Nadeln. Diese strukturellen Defizite sollten zu einem Teil über Beratung und Präventionsveranstaltungen kompensiert werden. Sekundärpräventiv ging es um die Unterstützung von HIV-positiven Klient/innen.


Wie wurde das Projekt umgesetzt?

Das Projekt wurde in Einzelfall- und Gruppenarbeit realisiert. Feste Termine wurden mit Hilfe der Sozialarbeiter der JVA an Interessierte vergeben. In der Gruppenarbeit wurden Themen wie Sexualität, Tätowieren, Drogen und damit verbundene Risiken bearbeitet. Einzelne Klienten wurden beraten und begleitet.


Hat das Projekt sein Ziel erreicht?

Das Projekt konnte Insassen erreichen und über die genannten Inhalte informieren. Es bestand reges Interesse bei der Zielgruppe. HIV-positive Klient/innen wurden unterstützt. Auch die Bediensteten der JVA bestätigten eine positive Wirkung. Leider endete die Zusammenarbeit aufgrund von Umstrukturierungen innerhalb der JVA.


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