Beratungsangebote

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Sie möchten sich beraten lassen?

Wir beraten Sie rund um das Thema HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten. Wenn Sie nicht weiter wissen, helfen wir bei der Suche nach Lösungen. Unsere Themen:

  • HIV-Test: Wie läuft der Test ab? Wo ist er kostenlos und anonym?
  • Schutz: Wie kann man sich vor HIV schützen? Gibt es einen Impfstoff? Was ist eine HIV-PEP?
  • STDs: Welche sexuell übertragbaren Krankheiten gibt es noch? Wie kann man sich schützen?

 

Wie funktioniert eine Beratung?

Die Beratung ist eine besondere Form des Gesprächs. Beratungsgespräche ähneln denen, die man im Alltag führt und doch unterscheiden sie sich sehr deutlich davon. Der Berater ist darin geschult, anderen Menschen zuzuhören und deren Sorgen und Ängste, aber auch Stärken heraus zu filtern.

Eine Beratung bleibt nicht beim Benennen von Problemen stehen, sondern erarbeitet gemeinsam mit dem Klienten Lösungsmöglichkeiten, die für diesen auch passen. „Patentrezepte“ gibt es in einer professionellen Beratung nicht. Eine Beratung ist grundsätzlich freiwillig, anonym und vertraulich (siehe auch: Onlineberatung).

 

An wen richtet sich das Angebot?

Unser Beratungsangebot steht allen interessierten und ratsuchenden Bürgerinnen und Bürgern offen und ist spezialisiert auf Fragen zu HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten (STDs). Auch der HIV-Test sowie Partnerschaft und Sexualität sind Themen in der Beratung. Wir beraten Männer und Frauen unabhängig von deren Alter, kultureller Herkunft und sexueller Orientierung. Menschen, die HIV-positiv sind, werden selbstverständlich auch beraten und können darüber hinaus unser Begleitungsangebot nutzen.

 

Ist Beratung so etwas wie Psychotherapie?

Die Methoden von Beratung und Psychotherapie sind teilweise identisch oder haben den gleichen theoretischen Hintergrund. Im Gegensatz zur Psychotherapie geht man in der Beratung davon aus, dass der Klient seine Schwierigkeiten selbst bewältigen kann und dass keine psychische Erkrankung vorliegt.

Berater/innen stellen daher auch keine Diagnosen wie es Ärzte oder Psychotherapeuten tun. Eine Beratung kann manchmal im Vorfeld dazu beitragen, dass ein aktuelles Problem nicht zu einer Erkrankung führt. Sie ist niedrigschwellig, da sie ohne lange Wartezeiten und Kostenübernahmeanträge bei den Krankenkassen in Anspruch genommen werden kann.

 

Was heißt „persönliche“ Beratung?

Eine persönliche Beratung erhalten Sie, wenn Sie unsere Beratungsstelle aufsuchen. Wir nehmen uns für Sie Zeit und hören Ihnen zu. Wenn gewünscht, erhalten Sie Informationsmaterial oder werden bei Bedarf an kompetente Ansprechpartner vermittelt. Innerhalb unserer Beratungszeiten können Sie eine persönliche Beratung ohne Voranmeldung nutzen. Ansonsten vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin.

 

Kann man am Telefon beraten werden?

Selbstverständlich beraten wir Sie auch am Telefon. Sie erreichen uns innerhalb unserer Beratungszeiten. Fragen zu HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten sowie zum HIV-Test lassen sich in der Regel gut am Telefon klären. Weitergehende Themen zu Partnerschaft und Sexualität oder die eigene HIV-Infektion lassen sich meist besser in einem persönlichen Gespräch bearbeiten.

 

Erhalte ich per E-Mail / Internet Auskunft?

Sie erhalten auch per E-Mail bzw. über das Internet Auskunft bei Fragen zu HIV/Aids, anderen sexuell übertragbaren Krankheiten sowie zum HIV-Test. Der Kontakt zwischen dem Ratsuchenden und dem Berater findet hier zeitversetzt statt und verlangt eine besondere Kompetenz des Beraters. Bitte lesen Sie zuerst unsere Informationen, wenn Sie eine Beratung per E-Mail bzw. über das Internet in Anspruch nehmen möchten.

 

Bekomme ich Ratschläge, was ich machen soll?

Den Wunsch, in einer schwierigen Situation einen Ratschlag zu erhalten, kann jeder nachvollziehen. Im privaten Bereich ist das auch völlig in Ordnung. In der Beratung werden dagegen Problemlösungen gemeinsam mit dem Klienten erarbeitet. So soll sichergestellt werden, dass der Klient eine Lösung findet, die auch seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entspricht. Die „Trefferquote“ beim Ausprobieren dieser Lösungen wird entsprechend höher sein. Das Gefühl, eigene Probleme selbst lösen zu können, wird gestärkt und ermutigt den Klienten ggf. weitere schwierige Themen anzugehen.