Beißreflexe – Queerer Aktivismus, Polemik und Identitätspolitik 

Vortrag und anschließende Diskussion von und mit

Patsy l’Amour laLove

| Kukulida | 07.06.18 | 20 Uhr |

Mit dem Sammelband „Beißreflexe“ wurde im deutschsprachigen Raum erstmals eine umfassende Kritik an queerem Aktivismus und aktiven Anti-Diskriminierungsdiskursen vorgelegt.
„Beißreflexe“ löste eine breite öffentliche Auseinandersetzung mit Queer und Sexualpolitik aus. Patsy l’Amour laLove greift in ihrem Vortrag die mediale Debatte auf und rückt den Inhalt des Buches wieder in den Mittelpunkt: Queeren Aktivismus und eine emanzipatorische, kritische Sexualpolitik.
Sie spürt dem Vorwurf der Polemik nach und stellt zur Diskussion, was polemisches Streiten auszeichnet und wo sich die Polemik in „Beissreflexe“ überhaupt finden lässt. Wie erfolgt eine grundlegende Kritik an der Position, die ein Gegenüber annehmen kann? Kann ein solcher Streit harmonisch geführt werden? Gibt es einen Weg, aus dem bloßen Agieren und der Vorwurfshaltung in der Debatte auszusteigen und auf den Inhalt zurückzukommen?

Patsy l’Amour laLove ist Polit-Tunte und Geschlechterforscherin, Promotion zur westdeutschen Schwulenbewegung der 1970er Jahre.

www.patsy-love.de

Foto by: Dragan Simicevic Visual Arts

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Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Weiterhin findet eine Förderung durch die Stadt Dresden statt.