LAG Queeres Netzwerkes Sachsen feiert erfolgreichen Auftakt mit Staatsministerin Petra Köpping

Am 05. Dezember 2016 fand ab 11:00 Uhr die feierliche Auftaktveranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Queeres Netzwerk Sachsen statt, dem auch die Aids-Hilfe Dresden angehört. Im Festsaal des Stadtmuseums Dresden feierten rund 50 Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung mit Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping und den Vertreter_innen der LAG und ihrer Mitgliedsvereine. Anlass war die Herstellung der Arbeitsfähigkeit der LAG-Fachstelle in der Dresdner Neustadt.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Petra Köpping zeigte sich hocherfreut über die erfolgreiche Aufbauarbeit und sicherte der LAG Queeres Netzwerk Sachsen ihre weitere Unterstützung zu. „Gleichstellung ist ein wichtiger Schritt, aber Akzeptanz ist das Ziel. Die LAG Queeres Netzwerk Sachsen wird dafür einen wichtigen Beitrag leisten. Gerade in Zeiten, in denen es manchmal scheint, dass wir einen gesellschaftlichen Rollback in Bezug auf Gleichstellung erleben, ist es wichtig, dass es so ein Engagement gibt. Das unterstütze ich ausdrücklich.“, so die Ministerin. Im Anschluss sprach Christian Roßner (RosaLinde Leipzig e.V.) für den LAG-Vorstand über die Entstehungsgeschichte des Netzwerks. Britta Borrego, Geschäftsleitende Bildungsreferentin, umriss anschließend in ihrem Redebeitrag für die Dresdner Fachstelle der LAG die Kontexte für queere Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Sachsen.

Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die Gäste bei einem Sektempfang die Gelegenheit für Gespräche und zum Gedankenaustausch. Viele der Anwesenden brachten dabei die Bedeutung der LAG Queeres Netzwerk Sachsen als Schnittstelle und Interessenvertretung gegenüber Politik und Zivilgesellschaft zum Ausdruck. So betonte Karin Luttmann, Leiterin der Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung in Sachsen: „Sachsen braucht eine stärkere Vertretung von Menschen mit queerer Lebensweise und Identität. Wir begrüßen, dass es jetzt eine landesweite Struktur zur Koordination und Weiterentwicklung der guten, bereits bestehenden Basisarbeit der Vereine in Sachsen gibt, damit diese in Zukunft auch außerhalb der großen Zentren Chemnitz, Leipzig, Dresden ausgeweitet werden kann.“

Quelle: queeres-netzwerk-sachsen.de