Lexikon: S



Safer Sex

Sexualverhalten zur Minderung des Risikos einer HIV-Übertragung beim Sex, z.B. durch Verwendung von Kondomen. siehe auch: Alles, was gegen HIV hilft.


Safer Use

kein Tausch von bereits benutzten Nadeln, beim intravenösen Drogengebrauch; führt zur Minderung des Risikos einer HIV- und Hepatitis B/C-Infektion. siehe auch: Alles, was gegen HIV hilft.


Schmierinfektion

ist die Übertragung von Krankheitserregern durch Kontakt mit Gegenständen, auf denen infektiöses Material (z.B. Eiter, Wundsekrete, Harn) verschmiert ist.


Screening

Untersuchung einer Gruppe von Menschen, die gewisse Risikomerkmale haben und bei denen Infektionen häufiger auftreten als in anderen Bevölkerungsgruppen.


Sekundärprävention

Maßnahmen und Strategien zur Diagnostik und Einleitung einer effektiven Therapie nach erfolgter Infektion; unter psycho-sozialen Aspekten: Unterstützung bei der Bewältigung der Krankheit. siehe auch: Beratung und Begleitung


Selbsthilfe

meint die gegenseitige emotionale Unterstützung von Menschen, die gleiche Schwierigkeiten haben; in der Gruppe werden Erfahrungen und Wissen ausgetauscht; die Aids-Hilfen fördern Selbsthilfe-Aktivitäten. siehe: Selbsthilfe.


Serostatus

Zustand des Blutserums (flüssiger Bestandteil des Bluts) der Serostatus kann HIV-positiv oder HIV-negativ sein


Spielzeug / Toys

Risiken Bei der Benutzung von Toys und Sexspielzeugen bestehen vor allem dann Risiken, wenn infektiöse Körperflüssigkeiten und Erreger übertragen werden. Dies kann vor allem bei wechselseitigem Gebrauch der Toys passieren: HIV Risiko bei Verletzung des Darms, in Verbindung mit wechselndem Spielzeuggebrauch Hepatitis A es besteht kein Risiko Hepatitis B Risiko bei Verletzung des Darms, in Verbindung mit wechselndem Spielzeuggebrauch Hepatitis B ist wesentlich leichter übertragbar als HIV Hepatitis C Risiko besteht, wenn ein Blutkontakt zustande kommt, z.B. bei wechselseitiger Benutzung einer Peitsche Tripper Risiko besteht, wenn infektiöse Flüssigkeiten mit der Schleimhaut in Kontakt kommen; vor […]


STD

Abk. für (engl.) sexually transmitted disease, sexuell übertragbare Krankheiten siehe: STD-Übersicht


STD-Screening

Routinemäßige Untersuchung, die bei bestimmten Personengruppen angeboten bzw. durchgeführt wird. Dient der Früherkennung von Infektionskrankheiten.


Streicheln, Reiben, Massage

Risiken Für beide Partner bestehen beim Kontakt mit infektiösen Hautstellen bzw. Körperflüssigkeiten folgende Infektionsrisiken: Tripper Übertragung durch Kontakt mit eitrigem Sekret aus der Harnröhre oder einem Schleimhautgeschwür (After, Penis, Vagina Syphilis Übertragung durch Kontakt mit dem Syphiliserreger an Haut oder Schleimhaut (Penisspitze, Ende der Harnröhre) Pilze Übertragung durch Haut- oder Schleimhautkontakt mit Pilzen Feigwarzen direkter Hautkontakt mit infizierten Körperregionen Schmierinfektionen über Hände sind auch möglich Herpes hohes Risiko bei direktem Hautkontakt mit Bläschen oder Geschwüren Bläschen und Geschwüre sind hochinfektiös bis sie abgeheilt sind Ulcus Molle Übertragung durch Hautkontakt mit dem infektiösen Geschwür Filzläuse räumliche […]


Symptom

ist ein Anzeichen für eine Krankheit.


Syndrom

Gruppe von Symptomen, die in ihrer Gesamtheit typisch für ein Krankheitsbild sind.


Syphilis

Andere Bezeichnungen Harter Schanker Lues venera Lustseuche Erreger Bakterien, Treponema pallidum Übertragung Geschlechtsverkehr und enger Körperkontakt, z.B. Schmusen und Streicheln dabei Kontakt mit infektiöser Hautstelle bzw. Syphilisgeschwür (direkter Übertragungsweg) auch indirekte Übertragung durch feuchte Hände oder feuchte Handtücher ist möglich eine Infektionsgefahr besteht in der Regel nur, wenn der Infizierte im 1. oder 2. Stadium der Erkrankung ist Inkubationszeit nach 2 – 4 Wochen Symptome die Krankheit verläuft in 3 Stadien mit verschiedenen Symptomen: 1. Stadium: 2 – 4 Wochen nach der Ansteckung an der Eintrittsstelle der Erreger, d.h. am Penis, im Mund, am oder […]