Lexikon: A



Aids

Abk. für (engl.) „Acquired Immune Deficiency Syndrome“, deutsch: „Erworbener Immundefekt“. Bei einem Immundefekt ist die Abwehrfähigkeit des Körpers gegenüber Krankheitserregern vermindert. Als Ursache für Aids gilt die Infektion mit dem HI-Virus.


AIDS definierende Erkrankungen

sind Erkrankungen, die typischerweise im Stadium Aids auftreten. siehe auch: Unterschied HIV – Aids.  


AIDS oder Aids?

Wir unterscheiden zwischen der Schreibweise „AIDS“ für das rein medizinische Phänomen und „Aids“ als Gesamtheit aus medizinischen, psychischen und sozialen Aspekten, die das Leben von HIV-positiven Menschen beeinflussen.


Aids-Phobie

ist ein psychologisch-psychiatrisches Krankheitsbild, bei dem die Betroffenen auch nach wiederholt negativen Test-Ergebnissen übermäßig starke Angst (Phobie) davor haben, HIV-infiziert oder Aids-krank zu sein.


Akutstadium

Stadium mit starken Symptomen.


Aminkolpitis

Andere Bezeichnungen Gardnerella vaginalis Infektion Erreger Bakterien Übertragung Geschlechtsverkehr ohne Kondom vor allem Wechsel zwischen Anal- und Vaginalverkehr Inkubationszeit nach Tagen oder Wochen Symptome bei Männern: oft nur leichte Entzündung der Eichel oder keine Beschwerden bei Frauen: stark nach Fisch riechender Ausfluss, Juckreiz Diagnose mikroskopischer Nachweis Behandlung nur in schweren Fällen ist eine Behandlung notwendig Cremes, Tabletten, Vaginalzäpfchen Krankheitsdauer abhängig von der Schwere der Infektion Erreger kann zusammen mit anderen Keimen zu aufsteigenden Infektionen führen Vorbeugung Kondome schützen vor einer Übertragung


Analverkehr

Risiken für den aktiven Partner Für den aktiven (eindringenden) Partner bestehen beim Analverkehr folgende Infektionsrisiken: HIV sehr hohes Risiko durch Kontakt mit Blut Analbereich ist stark durchblutet, es kommt leicht zu Rissen zusätzlich erhöht der mechanische Druck das Risiko auch am Penis des aktiven Partners können kleine Risse oder Wunden sein Hepatitis B sehr hohes Risiko durch Kontakt mit Blut der Hepatitis B Virus wird leichter übertragen als HIV kleine Risse am Penis und am Anus des Partners Hepatitis C Übertragung durch Blut-Blut-Kontakte Analverkehr wird immer öfter als Übertragungsweg festgestellt Tripper Übertragung durch Kontakt mit […]


Antigen

Kurzform von „Antikörpergenerator“; körperfremde Substanz, die beim Eindringen in den Körper eine Immunreaktion auslöst und zur Bildung von Antikörpern führt; Bakterien, Viren oder Eiweiße können Antigene sein; HIV weist unterschiedliche Antigene auf (z.B. gp120, p24), die mit dem Western Blot Test nachgewiesen werden.


Antikörper

sind in Blut und Körpersekreten vorkommende Eiweißkörper, die beim Eindringen von Bakterien oder Viren in den Körper vom Immunsystem gebildet werden. Antikörper gegen HIV sind 4 bis 12 Wochen nach einer Infektion im HIV-Antikörpertest nachweisbar.


antiretrovirale Therapie

gegen Retroviren gerichtete Therapie, z.B. gegen HIV. siehe auch: Infos zur Therapie.


Anus

After, unterstes Ende des Mastdarmes.


ART

Abk. für antiretrovirale Therapie siehe auch HAART und Infos zur Therapie.


asymptomatische Phase

ohne Krankheitheitszeichen verlaufender Zeitabschnitt einer HIV-Infektion. siehe auch: Verlauf der HIV-Infektion.